„Von Wolfgang Siegenbrink umsichtig geleitet, gab es in der Kölner Philharmonie ein Großaufgebot für Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“: Neues Rheinisches Kammerorchester (solides Fundament, solistische Glanzlichter); ein gut präpariertes, ambitioniert singendes Chorkollektiv aus Rheinischem Kammerchor, KölnChor und Domchor (stärker in der schlichten Choral-Andacht als in den polyphonen Komplexen); fünf passable, auch als Soliloquenten eingesetzte Vokalsolisten schließlich. Unter diesen überragten Rena Kleifeld (Alt) und Fabian Strotmann (Tenor-Arien) den Rest der Besetzung in Stimmqualität und Stimmbehandlugn erheblich, Stefanie Wüst (Sopran), Bernhard Schneider (Evangelist), Jens Hamann (Bass-Arien) und Christoph Scheeben (Christus-Worte) komplettierten die meiss ziemlich emotionsfern singende Riege. Das gewaltige Werk tat nichtsdestotrotzweniger seine Wirkung aufs Gemüt der Zuhörer. Dass Pfeifkonzert und Füßegetrampel eine angemessene Reaktion auf eine Darstellung von Christi Leiden sind, darf indessen bezweifelt werden.“ (G.B)

aus dem Kölner Stadt-Anzeiger, 16.04.2015

16. April 2015

Ambitioniert

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